BSG Kali Werra
Tiefenort e.V.

Bittere Niederlage in Ruhla

„Ruhla grüßt seine Gäste“ – so steht es geschrieben im nostalgischen Stadion Mittelwiese. Das ist nett gemeint, trotzdem verließen die lieben Gäste aus dem altehrwürdigen Waldstadion Kaffeetälchen am Samstag das Bergstädtchen mit hängenden Köpfen. Denn nach einer völlig unnötigen 2:3-Auswärtsniederlage gegen die SG EFC Ruhla 08 II steht der 1. Mannschaft unseres Traditionsvereins aus dem Kali-Revier an der Werra das Wasser im Abstiegskampf plötzlich bis zum Bauchnabel.

Kali Werra zu Gast bei Ruhla II

Soll ich’s wirklich machen oder lass ich’s lieber sein? Ja klar, äh nein, ich mein‘ jein.

Fettes Brot hat es 1996 schon geahnt. Unsere 1. Mannschaft steht am Samstag um 15 Uhr gewissermaßen vor dem Scheideweg. Sekt oder Selters, barfuß oder Lackschuh, alles oder nichts. Im direkten Duell gegen die genau vor uns platzierte SG EFC Ruhla 08 II, in gut informierten Hip-Hop-Kreisen auch als Wutha-Clan bekannt, muss die Kali-Elf Farbe bekennen und sich entscheiden: Wolle mer se nassmache oder gehen wir selbst baden?

Kali-Tiki-Taka endet mit Remis

Es war das Duell Tiki-Taka gegen Tick-Tack, Kali Werra gegen die „Uhrgewalten“ aus Ruhla, und es war phasenweise eine tolle Vorstellung der Kali-Jungs. Doch am Ende stand nur ein 1:1 zu Buche. Viel zu wenig angesichts der Chancenanteile unserer gut aufgelegten Kali-Mannschaft – erneut unterstützt durch bärenstarke A-Jugendliche.

Heimspiel gegen die Ruhlaer Reserve

Ladi Ladi Ladi Ladio, EFC, UHRENSÖHNE!

Mit diesem mittelguten Kalauer, für den wir uns umgehend bei unseren geschätzten Gästen aus der Uhrenstadt Ruhla entschuldigen möchten, richten wir den Blick nach allerlei hinter uns liegenden Kirmes-Exzessen nun wieder auf das sportliche Geschehen. In einem Duell auf Augenhöhe bzw. (angesichts der Lage in der Tabelle vielleicht noch passender) auf Schienbeinhöhe, treffen am Sonntag im Kaffeetälchen zwei Teams der unteren Tabellenhälfte aufeinander, die auf jeden Punktgewinn angewiesen sind.