BSG Kali Werra
Tiefenort e.V.

Kali-Elf unterliegt knapp im Spitzenduell

Stand: 28.10.2026

In einem intensiven, aber fairen Spitzenspiel behielten die Gäste aus Schweina und Gumpelstadt am Sonntag knapp mit 1:0 die Oberhand und entführten somit drei Punkte aus dem wie immer sehr gut besuchten Kaffeetälchen. Damit festigten sie die Tabellenführung, während unsere Kali-Elf aktuell eine kleine Erfolgsflaute durchlebt und auf den dritten Tabellenrang rutschte.

Wie in der Bundesliga üblich, hatte ein fleißiger Greenkeeper (namens Petrus) den Platz in den Stunden vor Spielbeginn noch einmal ordentlich gewässert, um den technisch beschlagenen Akteuren beste Bedingungen zu bieten. Pünktlich zum Anpfiff wurde dann aber das golden glänzende Flutlicht (namens Sonne) angeknipst und bot Spielern wie Fans ein fantastisches Fußballwetter. Allein das besondere Licht und die herrlichen Farben im herbstlich umrahmten Panorama von Deutschlands schönstem Naturstadion machten den Besuch dieses Topspiels zum Erlebnis.

Neben vielen einheimischen Fans ließen sich das Spektakel auch etliche weitgereiste Gäste nicht entgehen, darunter bspw. Union-Berlin-Anhänger auf der Rückreise vom Bundesligatrip nach Augsburg sowie Kali- und Kaffeetälchen-Begeisterte aus der Schweiz und den Niederlanden. Und passend zum Drehbeginn in dieser Woche hatten sich auch Jason und sein Vater Mirco, deren wahre Geschichte als Vorlage für den Kinoerfolg „Wochenendrebellen“ diente, auf den beschwerlichen Weg nach Tiefenort gemacht. Eine große Wertschätzung für unseren Verein und unsere Mannschaft, die es diesmal leider nicht vermochte, die Kali-Sympathisanten aus nah und fern mit einem Heimsieg für ihr Kommen zu belohnen.

Die junge Gästemannschaft zeigte insbesondere in der ersten Halbzeit eine technisch und läuferisch starke Vorstellung, welche die schwarz-gelben Gastgeber sichtlich beeindruckte. Die Führung für das Team in Rot durch einen Sonntagsschuss von Erik Aßmus aus großer Entfernung nach 38 Minuten fiel zwar glücklich, aber war verdient. Bis auf einen gefährlichen Abschluss von Louis Täubner knapp neben das Tor nach zwanzig Minuten drängte Kali Werra erst nach der Pause gefährlich vors Gästetor. Leider ohne Fortune, es blieb beim 0:1.