FSV Eintracht Eisenach vs.
BSG Kali Werra Tiefenort 5:1 (1:1)
0:1 (1.) Adrian Schulz
1:1 (36.) Nils Römer
2:1 (52.) Marius Stolze
3:1 (75.) Samuel Siebert
4:1 (82.) Samuel Siebert
5:1 (89.) Nils Römer
Kali Werra besser als der FC St. Pauli! Eine prima Schlagzeile für die Boulevardblätter. Während die Hamburger Kiezkicker am Wochenende gegen den Tabellenführer aus München ohne Torerfolg blieben und deutlich mit 0:5 unterlagen, traf Adrian Schulz für die Tiefenorter Kali-Kicker beim Tabellenführer aus Eisenach schon nach ca. einer Spielminute zur schnellen Führung. Obwohl die vielen mitgereisten Kali-Fans daraufhin umgehend den unverzüglichen Abpfiff der Partie forderten, ließ Schiedsrichter Denny Hoffmann das Match aus nachvollziehbaren Gründen trotzdem fortsetzen. Eigentlich schade. Die verbleibende rund 89-minütige „Nachspielzeit“ nutzten die offensivstarken Eisenacher nämlich wie der FC Bayern noch zu fünf Treffern. Ganz ehrlich: Aus Kali-Perspektive hätten wir auf diesen üppigen „Nachschlag“ lieber verzichtet.
ES WAR MEHR DRIN
Das klare Endergebnis von 5:1 für den alten und neuen Spitzenreiter der Kreisliga Westthüringen verschweigt allerdings, dass die Kali-Elf im Laufe der neunzig Minuten gleich mehrfach hochkarätige Torgelegenheiten herausgespielt und eine wirklich ansprechende erste Halbzeit gezeigt hatte. Bemerkenswertes tat sich zudem in der unter Dauerdruck stehenden Defensive unserer Mannschaft: Kali-Keeper Philipp Preißel parierte 100 Prozent aller Handelfmeter und 50 Prozent aller Elfmeter insgesamt, die Eisenach zugesprochen bekam. Zusammen also unglaubliche 150 Prozent, das lässt sich ja leicht ausrechnen. Wackelt hier etwa noch einmal der WM-Stammplatz von Oliver Baumann im Tor der deutschen Nationalmannschaft?
Sonntag, 12.04.2026
Kreisliga Westthüringen
Eisenach (1.) vs. Kali Werra (10.)
Endstand: 5:1