BSG Kali Werra
Tiefenort e.V.

Ohne Punkte zurück aus Fernbreitenbach

Stand: 09.12.2025

Eine Nikolausüberraschung der eher unerfreulichen Sorte erlebte unsere 1. Mannschaft am Samstag in Fernbreitenbach. Wie schon im letzten Auswärtsspiel in Stadtlengsfeld wurde die Kali-Elf auch bei der SG Suhltal von einem Scharfschützen der gastgebenden Vertretung gleich dreifach ins Visier genommen und kaltblütig abgeschossen.

Diesmal hieß der treffsichere Wunderknabe aufseiten der Hausherren Silas Schulze. Silas, da war doch was? Die nicht mehr ganz Taufrischen unter uns erinnern sich vielleicht vage: „Silas“, verkörpert vom Mädchenschwarm Patrick Bach, war einst die Hauptfigur einer der in den 1980er Jahren so beliebten ZDF-Weihnachtsserien. Schöne Bescherung! Uns hat der gute Silas jedenfalls die Weihnachtslaune kräftig verhagelt. Ohne einen einzigen Auswärtssieg geht Kali Werra in die Winterpause. Zum Schwärmen ist da wahrlich niemandem zumute.

Ein paar Fakten zum Spiel: Die erste Viertelstunde verlief ruhig, beide Mannschaften tasteten sich ab. Die Kali-Kumpel schafften es nicht, Gefahr zu erzeugen. Im Gegensatz zu den Suhltalern, die immer wieder über lange Bälle nach vorne kamen. Vorm 1:0 (25.) konnten die Platzbesitzer leider arg unbedrängt in den Tiefenorter Strafraum eindringen und eiskalt verwandeln. Das 2:0 (35.) fiel auf ähnliche Art und Weise.

Im zweiten Durchgang wurde unser Team aktiver. Phasenweise gelang es, die Heimelf unter Druck zu setzen. Trotzdem erzielte Schulze (58.) sein drittes Tor des Tages. Bitter. Nach einer guten Aktion von Kali-Youngster Finn Domann, der sich in den gegnerischen Strafraum durchkämpfte und nur per Foul gestoppt werden konnte, gab es folgerichtig Elfmeter. Louis Täubner (71.) verwandelte sicher zum 1:3 aus Kali-Sicht.

Die anschließende Schlussoffensive der Kali-Kumpel verschaffte den Gastgebern Räume zum Kontern, die sie rege nutzten. Mehrere Male verhinderte Kali-Keeper Florian Müller mit starken Paraden weitere Treffer. Auch seine Vorderleute klärten mehrfach in höchster Not. Unsere Jungs gaben sich nicht auf, aber Suhltal brachte die Partie souverän zu Ende. Fazit: So trübe und ungemütlich, wie das Wetter war, so war am Ende auch die Gemütslage im Kali-Lager.